17.11., 20.30 Uhr @ naTo:
Talk "Die Samtene Revolution, der Underground und Karel Gott (mit uns)". Mit Stefan Segi (Prag, CZ), Matteo Colombi (GWZO/Uni Leipzig), Martina Lisa (Leipzig)

Nirgendwo war Opposition und Subkultur-Dissidenz näher als i... [mehr]

15.11., 20.00 Uhr @ naTo: Konzert/Talk Už Jsme Doma (Prag, CZ) und Trottel pres. Talayapa (Budapest, HU) live

Czech Post Punk-Dada-Jazz meets Magyar Psychedelic Post-Hard... [mehr]

14.11., 20.00 Uhr @ Kulturny dom Lipsk/Salon Similde: Ausstellung/Lesung Schon zuhause?
Miroslav Wanek (Už Jsme Doma, Prag, CZ) liest, Martin Velíšek stellt UJD-Artwork aus

Als Präludium zur Už Jsme Doma-Show am Folgetag liest Mirosl... [mehr]

SA 09.11. @ Cassioppeia, Berlin. "We Are The Flowers In The Red Zone"-Release-Festival mit Dezerter, Morus, Krain (PL) und der Schwarze Kanal (Leipzig)

Warsaw Pact Records & Zonic präsentieren:

FLOWERS... [mehr]

FR 08.11., 20 Uhr @ naTo Leipzig. Expander des Fortschritts live plus "Points East und der Subkultur-Transfer Ost-West"-Talk

Eine der wichtigsten und herausforderndsten Bands der Parock... [mehr]

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Do 18.07.2019@ACC Galerie Weimar: LAIBACH UND DIE NEUE SLOWENISCHE KUNST. Vortrag von
Alexander Pehlemann (Zonic)

Wie keine andere Band hat »Laibach« (benannt nach dem deutschen Namen der slowenischen Hauptstadt Ljubljana) den Zerfall Jugoslawiens mit popkulturellen Mitteln antizipiert und kommentiert. Dabei sind Laibach nie eindeutig, ihr radikaler Angriff auf die Sinne wie gesellschaftliche Sinnkonstrukte kommt in Form von Überaffirmation und Ambivalenz daher – sie spielen mit den Symbolen des Totalitarismus und des Krieges. Im widersprüchlichen und mit Zitaten gespickten Gesamtkunstwerkkonzept der Band spielt der Bezug auf die künstlerische Avantgarde eine wichtige Rolle. Deren Anspruch auf einen ganzheitlichen Gestaltungsanspruch setzte Laibach mit der 1984 erfolgten Gründung der »Neuen Slowenischen Kunst« um, einem interdisziplinären Künstlerkollektiv, das sich staatsähnlich gab und Anfang der Neunziger sogar einen eigenen Staat ausrief, den ohne Raum auskommenden und allen offenen „NSK state in time“. Eine Utopie angesichts der von ihnen prophezeiten blutigen Nationenbildung auf dem nun ex-jugoslawischen Grund? Alexander Pehlemann, selbst involviert in die Aktivitäten von NSK Lipsk, schildert die extrem ereignisreiche Geschichte des Projekts und stellt dabei einige seiner Manifestationen näher dar.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Birth of Nation(s) - Kunst, Spektakel & Revolution #8 - eine Kooperation des Bildungskollektivs BiKo e.V. mit der ACC Galerie Weimar, unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.

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