Do 23.08.2018@Salon Similde, Leipzig. Post ´68: Präludium

Der Prager Psychedelic Frühling
Kommentierte Multimedia... [mehr]

FR 27.07.2018@Nirgendwo, Berlin. Al-Haca XXV: Big Bass Birthday Bash

Anlässlich von einem Vierteljahrhundert als Sound System, wa... [mehr]

Mi 23.05.2018 @ Oper Halle. Post 68: Politik und Psychedelik. Ostblock-Popkultur zwischen Nonkonformismus und “Normalisierung” 1968 – 1978. Vortrag mit Alexander Pehlemann (Zonic)

Das Jahr 1968 war weltweit ein Aufbruch in vehementer Ablehn... [mehr]

SA 19.05.2018 @ Kunstbauerkino, Großhennersdorf. Abschlussparty des Neisse Filmfestivals

Selekta Pehle (Zonic/Al-Haca, Leipzig) lädt zu einer Trans-O... [mehr]

MI 16.05.2018 @ Lidová zahrada, Varnsdorf (CZ). Alexander Pehlemann (Zonic) im Gespräch mit Mitgleidern der Plastic People of the Universe

Als Intro zur The Plastic People of the Universe-Show im Rah... [mehr]

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So 26.11.2017 @ naTo. »Ostblock-Punk im Film« | Medien-Vortrag mit Dr. Claus Löser (Berlin, Archiv ex.oriente.lux)& Film »Traces in the Snow« (RUS, 2014, Regie: Vladimir Kozlov)

Warschauer Punk Pakt. Grande Finale Part II:

Anfang der 1980er Jahre war Punk in Osteuropa filmisch eher selten präsent. Zuerst erschienen nur wenige offizielle Spielfilme darüber, später war das Thema auch zunehmend aktuell in diversen Dokumentarfilmen. Zudem entstand in der von Punk und Post Punk geprägten Szene zugleich ein autonomer filmischer Untergrund, der vor allem mit Super-8 arbeitete.
Claus Löser, der selbst als Super-8-Filmer, Herausgeber des originalgrafischen Magazins A3 sowie als Musiker der Band »Die Gehirne« Teil der Szene in Karl-Marx-Stadt war, gibt in seinem Vortrag einen Überblick dieser Entwicklungen, gespickt mit Filmausschnitten. Er gründete 1996 das in seiner Art einzigartige Undergroundfilm-Archiv »ex.oriente.lux« und veröffentlichte als Experte des Themas die Bücher »Gegenbilder« und »Strategien der Verweigerung«.

Pause und im Anschluss der Film (ca. 22.00 Uhr)

»Traces in the Snow« (RUS, 2014, Regie: Vladimir Kozlov)

Punk in der Sowjetunion ist bereits ein sehr spezielles Kapitel, aber unter all dem ragt der den wirklichen Underground repräsentierende radikale Punk in Sibirien noch einmal weit hervor. In »Traces in the Snow«, der ersten Dokumentation dieses Phänomens, eines sich weit hinter dem Ural, fern von den kulturellen Zentren selbständig entwickelnden Punk, kommt extrem rares Film-Material zum Einsatz, das in Kombination mit Aussagen der noch lebenden Protagonisten dieser  überbordend energetischen und zum totalen Risiko neigenden Szene ein vitales wie widersprüchliches Bild offenbart. Hauptgestalten der Erzählung sind dabei vor allem die Anfang der Neunziger wahrscheinlich durch Suizid ums Leben gekommene Punkdichterin und Songschreiberin Janka Diagilewa sowie der ebenfalls bereits verstorbene kontroverse Übervater des Sowjet-Punk Jegor Letow von den Bands Graschdanskaja Oborona und Kommunism, der Mitte der 1990er zeitweilig Punk-Propaganda für Eduard Limonows Nationalbolschewistische Partei machte.

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